Gioachino Rossini würde doch heute kaum noch einer kennen. Selbst bei denjenigen, die schon mal von ihm gehört haben, müsste man ja befürchten, dass zuviele ihrer Hirnzellen im Dunst der Alkoholschwaden zerborsten sind, wenn man den Berichten über exzessiven Alkoholkonsum glauben darf.
Da liegt es doch nahe, die Oper dorthin zu verlegen, wo die breite Masse ihrer Sucht frönt. Damit diese sich durch Fremdworte jedoch nicht abgeschreckt fühlen muss, ist es erforderlich gewesen, den Titel anzupassen.
Auf diese Art erreicht die Kultur auch Bevölkerungsgruppen, die sich mehr dem Hedonismus verschrieben haben. In Kürze soll an Metropolitan Opera sogar das Musical "Kiss me Kate" in einer Adaption uraufgeführt werden, die dem Bordellbesucher mit besonderen Ansprüchen genügt.

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